Wirtschaftswunder, Mauerbau, 68er und kalter Krieg

Lesebühne am 20. März: Iris Otto stellt Roman „Das Elternhaus“ vor

Foto: M. Dauber
Iris Otto präsentiert im Rahmen der nächsten Lesebühne in Kriftel ihren neuen Roman.
Iris Otto präsentiert im Rahmen der nächsten Lesebühne in Kriftel ihren neuen Roman.

hb

Die nächste „Lesebühne“ des Kulturforums Kriftel findet am Freitag, 20. März, um 20 Uhr statt. Ort ist das Foyer des Rat- und Bürgerhauses. Iris Otto stellt ihren neuen Roman „Das Elternhaus“ vor. Musikalisch begleitet wird die Lesung von Paul Pfeffer aus Kelkheim mit Gesang, Gitarre und Saxofon. „Weil das Buch von verschiedenen Zeiten handelt, wird er die Zuhörinnen und Zuhörer mit den passenden Ohrwürmern in die jeweilige Zeit versetzen“, kündigt Organisatorin Hanna Dunkel vom Kulturforum an. Sie freut sich über viele Anmeldungen, denn die nächste Lesung ist erst wieder nach der Sommerpause geplant, und zwar am 9. Oktober.

„Nach drei Krimis hatte ich Lust auf einen Roman. So entstand eine packende Familiengeschichte über mehrere Jahrzehnte vom Wirtschaftswunder der 50er Jahre bis zum Jahrtausendwechsel - eingebettet in die ereignisreiche Zeit des Wirtschaftswunders, Mauerbaus, der 68er und des ‚kalten Krieges‘“, schreibt die Autorin auf ihrer Webseite. Geboren und aufgewachsen in einem kleinen Ort in Niedersachsen, zog sie nach Ende der Schulzeit nach Augsburg und erlernte den Beruf der Reiseverkehrskauffrau, der sie in viele interessante Länder führte. Seit 1992 lebt sie mit ihrem Mann und den beiden Kindern im Main-Taunus-Kreis. 2012 nahm sie zum ersten Mal an einem Schreibwettbewerb teil: Ihre Kurzgeschichte wurde auf Anhieb ausgewählt und in einer Anthologie gedruckt. „Dies war der letzte Ansporn, mich zur Schriftstellerin weiterzubilden“, schreibt sie weiter.

Zum Inhalt des Romans: Ende der 50er Jahre legt Familie Losner in dem Dorf Niederhofheim den Grundstein für ein eigenes Haus. Endlich wollen die Eltern die Schatten der Vergangenheit hinter sich lassen und für sich und ihren Sohn Wohlstand und ein gepflegtes Zuhause schaffen. Doch Andreas kann schon in der Grundschule die Erwartungen der Lehrer und seines ehrgeizigen Vaters nicht erfüllen. Oft verkriecht sich der Junge im dunklen Keller. Erst als seine lebhafte, lebensfrohe Tante "Gisèle" bei der Familie einzieht, kehrt Unbeschwertheit und Lachen in sein Elternhaus ein. Umso verstörender für ihn, als die junge Frau plötzlich nach Ostdeutschland verschwindet. Die Konflikte zwischen Vater und Sohn verschärfen sich. Als Jugendlicher verlässt Andreas nach einem Streit sein Zuhause. Mittellos und unerfahren findet er sich in der Hausbesetzer- und Drogenszene von Frankfurt am Main wieder. Sein Leben erhält eine neue Wendung, als er die Liebe seines Lebens trifft.

Der Eintritt beträgt 7 Euro (inklusive Getränke und Pausensnack). Um eine Anmeldung bei Hanna Dunkel wird gebeten unter Telefon 06192/43758 oder hanna[at]dunkel[dot]de.

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