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Rockmärchen mit individueller Note

Das Bandprojekt „Tyrion“ spielte im Bischofsheimer Bürgerhaus unplugged Tabaluga-Stücke

Die neunköpfige Band „Tyrion“ nahm sich der Tabaluga-Alben an und mixte daraus ein Konzert.
(Fotos: Engert)

BISCHOFSHEIM (me) – Das Publikum erwartete mit „Tyrion – Eine Tabaluga Unplugged Band“ am Sonntag, 4. März, ein besonderes Erlebnis, die Band begeisterte ihr Publikum mit Auszügen aus den sechs Tabaluga-Alben. 

Gründer der Band war im Juni 2016 Torsten Groß, der die Abenteuer des kleinen grünen Drachens seit Beginn auch in den „Live Shows“ verfolgt hat. Für ihn war es eine Herausforderung, die Lieder einmal rein akustisch zu präsentieren. Einer der ersten Berührungspunkte mit der Musik war das 1983 erschienene Album „Tabaluga oder die Reise zur Vernunft“. Er ist der Eine vom Duo „Groß & klein“.

Frank Schlegel, der Zweite dieses Akustik-Duos brauchte bei der Frage, ob er beim Tabula Unplugged Projekt dabei sei, nicht nachzudenken, sondern antworte sofort mit einem klaren „Ja“. Der Bezug zu Tabaluga und der Musik entstand durch seine Töchter und die Werte, die in den Geschichten rund um den kleinen Drachen vorkommen. Liebe, Vertrauen, Verlässlichkeit und Freundschaft sind Themen, die seiner Meinung nach zurzeit wichtiger denn je sind.

Auch wenn Michael Zahn, keinen direkten Bezug zu dem kleinen grünen Drachen hat, war er sofort „Feuer und Flamme“, als man ihn für das Tabaluga Unplugged Projekt gewinnen wollte. Mit seiner sonoren Stimme ist er unter anderem die stimmliche Verkörperung von „Arktos“.

Heiko Heck besuchte im Rahmen seiner Chorleiterausbildung das Musical „Tabaluga und Lilli“ und begleitet seitdem die Abenteuer des kleinen grünen Drachen. Mit einem Kinderchor, den Heiko leitete, wurden einige Stücke aus den Tabaluga-Geschichten aufgeführt und so war es für ihn keine Frage mitzumachen. 

Anna Schlegel wird von Tabaluga seit ihrer Kindheit begleitet, sie war hellauf begeistert, als man bei ihr anfragte, ob sie Lust habe, sich an dem Projekt zu beteiligen, und sagte sofort ja. Sie ist auch ohne gelb-schwarze Streifen eine tolle Bienenkönigin.

Tanja Günschs erste Berührungen mit Tabaluga hatten mit ihrer Arbeit bei ZDFtivi zu tun und als sie gefragt wurde, ob sie „Tyrion“ stimmlich unterstützen wolle, war sie dabei und bereits nach der ersten Probe von der Begeisterung der ganzen Truppe angesteckt.

Stefan Finkenauers erste Erfahrungen mit Tabaluga machte er als Pianist bei der Begleitung von Solisten. Bei verschiedenen anderen Projekten hatte er immer mal wieder Kontakt mit Torsten Groß und hat er sich von der Idee anstecken lassen.

Thomas Scherfius wurde von Torsten ausgesucht, weil der der Meinung war, dass Thomas genau der richtige Mann ist. Und obwohl dieser noch nichts mit Tabaluga zu tun hatte, war er sofort von der Musik und dem Projekt überzeugt. Er stellte seinen Probenraum zur Verfügung und fand ganz besonders die ungezwungene Stimmung der Gruppe toll.

Christopher Hill, genannt Chris, betrat mit dem Tabaluga-Projekt musikalisches Neuland, der Kleine Drache ist jedoch aus seinem musikalischem Repertoire nicht mehr wegzudenken, obwohl es vorher keinerlei Berührungspunkte gab.

Die Musik, die die neun Bandmitglieder ablieferten, zeigte, dass die meisten von ihnen langjährige, teils internationale Erfahrung haben. Den Liedern aus Peter Maffays legendären Rockmärchen gaben sie eine ganz individuelle Note. Der Spätnachmittag im voll besetzten Bürgerhaus war für viele ein unvergessliches Erlebnis, denn das Konzert lebte auch von den sprachlichen Einlagen zu den Liedern und Geschichten, die von Torsten Groß zwischendurch erzählt wurden, und auch von den Plänkeleien der Bandmitglieder, die zeigten, wie viel Spaß alle hatten. Die Lieder und Geschichten handeln unter anderem vom Glück, Unglück, der Arbeit, dem verschmutzten, traurigen Bach und dem Strom der Zeit. Sie machten traurig und fröhlich zugleich. Dem Publikum gefiel es und viele klatschten die Lieder rhythmisch begeistert mit.

Ein besonderes Highlight empfing die Besucher im Foyer des Bürgerhauses, ein kleiner grüner Drache, gefertigt aus Luftballons von Ballonkünstlerin Rita Wiebe. Der HHS hatte die Schirmherrschaft übernommen und Holger Schneider das Catering. Die Einnahmen des Konzerts gehen an die Peter-Maffay-Stiftung für traumatisierte Kinder.

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