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Rot-weiße Sperren überall

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War jemandem etwas aufgefallen? Die Fahrbahndecke der Darmstädter Landstraße in Gustavsburg muss erneuert werden, haben die Experten der Verkehrsbehörden jedenfalls unlängst festgestellt und Geldmittel für die Sanierung der B43 bereitgestellt. Da die Durchfahrtsstraße in beide Richtungen vielbefahren ist, kam nur die vergleichsweise verkehrsarme Ferienzeit als Bauzeit zur Verfügung.

Für Montag war der Beginn der Bauarbeiten angesagt. Zur Vorbereitung gehörte es, die Kolpingstraße, die diagonal auf die Darmstädter Landstraße zuführt, aber nicht mit ihr verbunden ist, über eine provisorische Pflasterung als Zufahrt zu öffnen. Erster Abschnitt, der laut Plan bis Ende Juli bearbeitet wird, ist zwischen der Bebelstraße und Martin-Luther-Straße.

Der Verkehr in Richtung Osten, also nach Rüsselsheim und Bischofsheim, kann wie gewohnt an der Baustelle entlang fahren, die Gegenrichtung wird, die weiteren Abschnitte berücksichtigend, schon am östlichen Ortseingang „abgefangen“ und ab der Mierendorffstraße umgeleitet, ebenso als Einbahnstraßenverkehr über Justus-von-Liebig-Straße, An der Schleuse und Bebelstraße zurück auf die Darmstädter Landstraße.

Gerade in der ersten Woche dürfte die Belastung der Anwohner dieser „nördlichen“ Umgehung groß sein, bis auch die auswärtigen Fahrer sich eine für sie passende Umfahrungsroute um Gustavsburg herum suchen. Die Linienbusse hingegen haben keine Chance, sie müssen sich durch die Gassen quälen. Die auf der Darmstädter Landstraße entfallenden Haltestellen werden dem Friedhof, in der Straße "An der Schleuse" gegenüber der Albert-Schweitzer-Straße und in der Bebelstraße am Haus Mainblick eingerichtet.

In diesem ersten Abschnitt ist auch die „andere“ Seite der Darmstädter Landstraße an einer Stelle beschlossen. Von der Pestalozzistraße geht es derzeit nicht direkt, sondern per Einbahnstraßenverkehr über Schwedenschanze und Erzbergerstraße auf die Bundesstraße, da die Baustelle an der Kreuzung Pestalozzi-/Mozartstraße zu weit in den Verkehrsraum hineinreicht. Die rot-weißen Barken werden das Bild auf der Gustavsburger Hauptgasse also im Sommer stark bestimmen, der Lokal-Anzeiger empfiehlt: ganz cool bleiben und die Fahrzeitverlängerung einfach hinnehmen, es nützt ja nichts ...

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