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Auf der Traumschleife unterwegs

TSV-Wanderer erkundeten Drehort der letzten „Heimat“-Produktion

Die Wandergruppe der TSV Ginsheim auf der Aussichtskanzel der Burg Kloppenstein im Hunsrück.
(Foto: privat)

GINSHEIM (pm) – Knapp 20 Wanderer der TSV Ginsheim nahmen am Sonntag, 7. Oktober, die „Traumschleife Heimat“ im Hunsrück unter die Füße. Los ging es in Gemünden am Bürgerhaus.
 

An einem Bach entlang, dann durch eine kleine Schlucht und über schmale Waldwege erreichte die Gruppe die Burg Kloppenstein. Das war im 12. Jahrhundert eine imposante Burg, von der jetzt leider nicht mehr viel übrig geblieben ist. Aber der 16 Meter hohe Burgfried existiert noch. Über eine enge Stahltreppe im Inneren gelangt man auf die Aussichtsplattform und genießt einen grandiosen 360-Grad-Rundumblick, sofern es nicht – wie bei der jetzigen Tour – neblig ist.

Von der Burg gelangt man über ein Meer an kleineren und größeren Quarzitfelsen, die Trittsicherheit erfordern, an die Aussichtskanzel, an der das Gruppenfoto entstand. Über einen breiteren Weg gelangte die Gruppe nach Gehlweiler, wo der Regisseur Edgar Reitz 2012 den Film „Die andere Heimat – Chronik einer Sehnsucht“ drehte. Daher stammt auch der Name der Wanderung: „Traumschleife Heimat“. Vor etlichen Häusern in Gehlweiler sind Schautafeln aufgestellt, die dokumentieren, wie die Filmkulissenbauer diesen Ort in ein Dorf im Jahre 1840 zurückversetzten.

Über einen Wiesenweg und an der Kaisergrube vorbei gelangten die TSV-Wanderer wieder zum Ausgangspunkt zurück. Insgesamt eine schöne und abwechslungsreiche Tour, die die Wanderabteilung der TSV Ginsheim angeboten hat.

Weitere Touren finden Interessierte auf der Homepage der TSV Ginsheim www.tsv-ginsheim.de.
 

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