Neue Platzordnung kommt gut an

Bei ihrem Sommerfest trotzen die Flörsheimer der Hitze

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Bei hochsommerlichen Temperaturen und guter Stimmung begann das Flörsheimer Sommerfest am Freitagabend auf dem Gallusplatz. Mit dem traditionellen Fassanstich eröffnete Bürgermeister Bernd Blisch das Festwochenende. Zwischen St.-Gallus-Kirche, Alter Kirchschule und den Verkaufsständen der Vereine kamen bereits früh die ersten Besucherinnen und Besucher zusammen, suchten sich Plätze, begrüßten Bekannte und stimmten sich auf drei Tage Musik, Geselligkeit und Bewirtung ein.

Es wurde ausgeschenkt, gegrillt und vorbereitet, während sich vor der Bühne langsam die Reihen füllten. Nach der offiziellen Eröffnung übernahm die Band "Mission Possible" das musikalische Programm und sorgte mit bekannten Songs für einen lebhaften Start in den Abend.

Auffällig war in diesem Jahr vor allem die veränderte Aufteilung des Festgeländes. Die Bühne stand nicht mehr wie bisher vor der Alten Kirchschule, sondern war vor dem Galluszentrum neu ausgerichtet. Damit wurde eine Überlegung umgesetzt, die bereits nach dem vergangenen Sommerfest aufgekommen war. Damals hatte die große Hitze mit Temperaturen jenseits der 30-Grad-Marke deutlich gemacht, dass auf dem Gallusplatz mehr Schatten, mehr Luft und eine bessere Nutzung der Fläche wünschenswert wären. Diese Veränderung wurde nun erstmals sichtbar.

Die neue Anordnung veränderte den Eindruck des Festplatzes spürbar. Der Gallusplatz wirkte offener, und auch von den höher gelegenen Sitzplätzen neben der Kirche ließ sich das Geschehen auf der Bühne besser verfolgen. Festorganisator Carsten Lehmann verwies darauf, dass die neue Aufteilung zunächst nicht überall auf Zustimmung gestoßen sei. Nach dem ersten Eindruck habe es jedoch viele positive Rückmeldungen gegeben. Der Platz sei stärker in das Festgeschehen eingebunden worden. So entstanden neue Aufenthaltsbereiche, ohne dass der vertraute Charakter des Sommerfestes verloren ging.

Getragen wurde das Fest erneut von Vereinen, Gruppen, Winzern und privaten Anbietern. Mit dabei waren unter anderem Old Company e.V., die FNC Minis, Adrianna Felczerek, der Förderverein Flörsheimer Kerbeborsch, der G.V. Volksliederbund, der Flörsheimer Ruderverein, das Weingut Mitter-Velten, die Kolpingfamilie Flörsheim, der Förderverein der St.-Gallus-Kirche, L’angolo italiano, Elizete Cunha Preussler und der Flörsheimer Narrenclub. Gemeinsam sorgten sie für ein breites Angebot und den starken Vereinscharakter, der das Sommerfest seit Jahren prägt.

Kulinarisch reichte die Auswahl von Crêpes, Wein, Sekt und Secco über Schwenksteak, Garnelen, Spundekäs, italienische und brasilianische Spezialitäten bis hin zu Bratwurst, Rindswurst, Kammbraten und Pommes. Für Kinder gab es unter anderem Angebote der FNC Minis mit Glücksrad, Tanz und Malaktionen. Damit blieb das Sommerfest auch in seiner neuen Aufstellung das, was viele Besucherinnen und Besucher daran schätzen: ein Fest mit kurzen Wegen zwischen Gesprächen, Musik und Essen.

Der Auftakt zeigte, dass die Veränderungen auf dem Gallusplatz angenommen wurden. Die neue Bühnenposition brachte mehr Übersicht, die Angebote verteilten sich anders über das Gelände, und rund um die Kirche entstand dennoch die vertraute Atmosphäre des Sommerfestes.Ein Fest, das weiterhin stark davon lebt, dass viele Flörsheimerinnen und Flörsheimer selbst daran mitwirken.

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