In der Gruppenliga Wiesbaden kommen das Saisonende und das erhoffte Saisonziel Klassenerhalt für Neuling Germania Weilbach immer näher. Trotzdem gab es am vergangenen Wochenende eine herbe Enttäuschung, denn ein Heimsieg war fest eingeplant. Das reichte für den Klassen-Neuling vor 120 Zuschauern gegen Germania Schwanheim jedoch nur zu einem mühsamen 1:1 (1:0), der nur noch einige theoretische Zweifel am Festzurren des Klassenerhaltes hegen muss.
Germanen-Trainer Stefan Hoitz hatte einige Umstellungen vorgenommen. Langer sorgte mit seinem Treffer mit dem 1:0 für einen scheinbar beruhigenden Vorsprung. Das sollte aber täuschen, denn Germania Schwanheim kämpfte mit dem Mute der Verzweiflung und sicherte sich den verdienten Lohn mit dem 1:1 gut 20 Minuten vor Schluss. Die Weilbacher befinden sich mit 42 Punkten kurz vor dem Abschluss der Saison praktisch im Niemandsland der Tabelle. Zwölf Siege, sechs Unentschieden und elf Niederlagen stehen für die Schwarz-Weißen zu Buche. Immerhin holte man aus den jüngsten fünf Partien acht Punkte, das sollte eigentlich bei den ausstehenden Partien ausreichen.
Das einzige Saisonziel mit dem Klassenerhalt wäre damit gesichert. Für Germania Schwanheim gibt es dagegen kaum eine Rettung, bei schon 102 Gegentreffern und nur 23 selbst erzielten Toren. Die Schwanheimer bleibt auf dem 17. Platz mit nur zwei Siegen und zwei Unentschieden, davon zwei Punkteteilungen gegen die Weilbacher. Die gastieren am Sonntag in Frankfurt-Höchst.
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