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Spiel und Spaß rund um die Natur

Ferienspiele 2019 stehen unter dem Motto „Natur Pur – Abenteuerwochen auf den Okrifteler Mainwiesen“

Am vergangenen Montag hat der Erste Stadtrat Karl Heinz Spengler die Hattersheimer Ferienspiele auf den Okrifteler Mainwiesen eröffnet. Bis bis zum 12. Juli werden insgesamt 117 Kinder mit Projekten, Aktionen und Spielen rund um die Natur beschäftigen. Dabei gibt es Angebote, die sich spielerisch, wissenschaftlich und sportlich mit dem Thema auseinandersetzen und so verschiedenen Interessen der teilnehmenden Kinder entsprechen.

Gleich am zweiten Tag konnten die Ferienspielkinder in diesem Jahr an einer Fahrradtour durch Hattersheim mit Karl Heinz Spengler selbst teilnehmen. Er entführte sie auf eine historische Reise und erzählte ihnen spannende Details über die Geschichte von Hattersheim und Okriftel. „Das wird eine spannende Sache, nicht nur für euch Kinder, auch für mich selbst“, freute er sich in seinen Begrüßungsworten am Montagmorgen. Selbstverständlich stehen aber auch der traditionelle Hüttenbau, viele verschiedene Workshops und die beliebten Angebote der Vereine wieder auf dem Programm. So können sich die Kinder auf die Fahrt mit dem Schnellboot der Freiwilligen Feuerwehr Eddersheim auf dem Main, auf das Bogenschießen bei der Okrifteler Schützengesellschaft, auf den Selbstverteidigungskurs des Karateclubs Hattersheim und auf eine Kanadier-Fahrt auf dem Main mit dem Ski- und Paddelclub Hattersheim freuen. Weiter bietet der Geowissenschaftliche Freundeskreis wieder eine Edelsteinsuche sowie das Gestalten von Sandbildern an, und der FC Germania Okriftel unterhält mit Sport, Spiel und Spaß.

Ein Highlight wird für die Kinder sicherlich der geplante Ausflug zur Sindlinger Glückswiese werden, wo Bekanntschaft mit vielen Tieren gemacht werden kann. Aber auch auf dem Ferienspielgelände werden einige ganz besondere Aktionen geboten. So kommen eine Imkerin, eine Tierpädagogin und ein Förster zu Besuch, um den Ferienspielkindern Wissenswertes über das Leben der Bienen und die Besonderheiten von Tieren sowie den Lebensraum Wald zu erzählen. Bei all diesen Aktivitäten werden die Kinder in drei Alters-Gruppen von 16 Teamern betreut. „Ihr werdet in den nächsten Wochen einige ganz tolle Dinge erleben – wir werden nicht nur die Glückswiese besuchen, sondern etwa auch sehen, wie von der Kuh über die Milch Butter entsteht“, kündigte Ferienspielleiter Dirk Harm an. Harm arbeitet im Hattersheimer Schulkinderhaus und kennt so die meisten der FerienspielteilnehmerInnen schon persönlich. „Und ich habe selbst auch schon als Teamer bei mehreren Ferienspielen hier mitgewirkt“, erklärt er, er freut sich auf die beiden Wochen am Mainufer. „Das hier ist ein idealer Ort für so eine Veranstaltung“, ist er überzeugt.

Am letzten Tag der Ferienspiele, am 12. Juli 2019, wird dann um 14 Uhr das traditionelle große Abschlussfest mit Vorführungen der Kinder und der Präsentation der Workshop-Ergebnisse stattfinden.

Dank einer Spende des Lions Clubs Hattersheim-Kriftel kann das Veranstaltungsprogramm wieder in diesem Umfang durchgeführt werden. Die Hattersheimer Firma Thomas Lerch Bau- und Industriebedarf GmbH hat ebenfalls wieder einen Container zur Lagerung der Materialen zur Verfügung stellt. Organisiert und durchgeführt werden die Hattersheimer Ferienspiele in diesem Jahr von der Stadt Hattersheim in Kooperation mit dem Evangelischen Dekanat Kronberg.

Zum ersten Mal findet außerdem parallel zu den Ferienspielen in der ersten Sommerferienwoche die JugendKreativWoche für Schüler der weiterführenden Schulen statt. Von Montag, 1. Juli, bis Freitag, 5. Juli, werden sich Hattersheimer Jugendliche im Basteln, Trommeln und Rappen, Kochen, Tanzen, Schmieden oder dem Drehen von Filmen versuchen können. „An den JugendKreativWochen nehmen etwa 40 Kinder und Jugendliche teil“, erklärte Aspe Rosenberg vom städtischen Dezernat Kinder, Jugend, Senioren und Soziales, „zusammen mit den 117 Kindern der Ferienspiele haben wir also in diesem Jahr mehr Kinder als in den Vorjahren erreicht.“ Dabei hat man bewusst darauf verzichtet, eine bestimmte Altersgrenze zu ziehen. „Jedes Kind konnte sich nach seinen eigenen Interessen entscheiden, was es lieber machen möchte, dadurch haben wir eine schöne Altersdurchmischung erreicht“, freut sie sich.

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