In Eddersheim ist er kein Unbekannter. Der Propsteihof und diverse Schenkungen an die Pfarrgemeinde St. Martin sind mit dem Namen Hugo Franz Carl zu Eltz, dem Mainzer Dompropst, verbunden. Er lebte zwischen 1701 und 1778 und füllte das Amt des Dompropstes 35 Jahre lang aus.
Über seine Lebensgeschichte können Interessierte am Donnerstag, 23. April, um 18 Uhr im Stadtmuseum mehr erfahren.
Der Hattersheimer Geschichtsverein konnte Dr. Gernot Frankhäuser, Museologe und Kurator am Landesmuseum Mainz, für einen Vortrag über den Mainzer Dompropst, einen Kunstfreund aus dem 18. Jahrhundert, gewinnen.
Das Stadtmuseum Hattersheim zeigt in seiner Dauerausstellung ein Porträt des adligen Kirchenmanns, der als Jugendlicher für eine kirchliche Karriere bestimmt war, aber nicht die angestrebte Würde eines Erzbischofs und Kurfürsten erlangte. Seine stattlichen Pfründe aber erlaubten ihm als Dompropst die Förderung der schönen Künste und den Aufbau einer der größten privaten Gemäldesammlungen seiner Zeit. Der Vortrag stellt das Porträt und einige seiner mäzenatischen Aktivitäten vor.
Der Hattersheimer Geschichtsverein würde sich freuen, zahlreiche Interessierte zu diesem Vortrag im Stadtmuseum begrüßen zu können.
Der Eintritt ist kostenfrei. Anmeldungen sind nicht erforderlich. Informationen auch unter www.hattersheimer-geschichtsverein.de.

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