Bis zu 70 Kilometer soll sich das Mittelklassefahrzeug alleine aus der Kraft der eingebauten Batterien fortbewegen können und erst danach auf den bordeigenen Benzinmotor umschalten. Dazu will es Thomas Will aber möglichst gar nicht erst kommen lassen: „Wir wollen das neue Fahrzeug möglichst so einsetzen, dass wir ganz mit Strom fahren können!“ Und diesen kann der Ampera an der Solartankstelle am Landratsamt denkbar umweltfreundlich und kostengünstig „auftanken“: Schließlich sorgen hier Photovoltaik-Elemente für eine schadstofffreie Energiegewinnung.
Mit dem Einsatz des neuen Fahrzeugs wolle man, so Walter Astheimer, auch nach außen verdeutlichen, dass der Einstieg in die Elektromobilität sinnvoll und möglich ist: „Wir gehen hier mit gutem Beispiel voran und setzen dabei auf die derzeit innovativste Technologie in diesem Bereich.“ Und die Anschaffung des neuen Ampera ist für die beiden Kreispolitiker nicht zuletzt auch ein Bekenntnis zum örtlichen Automobilproduzenten: „Schließlich wurde die Ampera-Technologie zum größten Teil im Kreis Groß-Gerau entwickelt, da liegt es nahe, dass wir sie auch hier einsetzen!“
Erfahrungen mit Elektromobilität sammelt man in der Kreisverwaltung übrigens bereits seit über einem halben Jahr: Seit September 2011 sind hier insgesamt drei sogenannte „Pedelecs“, Elektrofahrräder also, im Einsatz und haben sich mittlerweile zu perfekten Dienstfahrzeugen für Fahrten zwischen den Betriebsstätten der Kreisverwaltung in Groß-Gerau, für Boten-Touren und Termine in der näheren Umgebung entwickelt. Auch deren Akkus werden regelmäßig an der Solartankstelle am Landratsamt aufgeladen.

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