Rossmann/Müller mit Bronze zur WM

RSG-Team bleibt bei Deutschen Meisterschaften ohne Niederlage

GINSHEIM (khm) – Die Spitzenmannschaft der RSG 1898 Ginsheim mit Roman Müller und Marco Rossmann hat am Samstag, den (15.) bei den Deutschen Hallenradsport-Meisterschaften 2011 im Radball den dritten Platz belegt und sich damit souverän für die Weltmeisterschaften vom 4. bis 6.November in Kagoshima/Japan qualifiziert. Ein Wermutstropfen bleibt dennoch, wollte doch das „Voba Mainspitze“-Team in diesem Jahr bei den Deutschen Meisterschaften ganz oben stehen. Obwohl sie kein einziges Spiel verloren, blieb ihnen das Meistertrikot verwehrt. 
Äußerst dramatisch ging es bei den diesjährigen Titelkämpfen in Erfurt schon zu, denn als die Meisterrunde beendet war, lagen die Ginsheimer mit einem 5:4-Sieg gegen Stein und drei Unentschieden (Ehrenberg 5:5, Obernfeld 4:4 und Gärtringen 2:2) punktgleich mit dem SV Ehrenberg und Weltmeister RV Gärtringen auf Rang drei. Dies war eíne seit Einführung der Finalspiele im Jahr 2000 nie da gewesene Situation. Sogar die Tordifferenz bei Ehrenberg und Ginsheim war gleich, lediglich Gärtringen hatte drei Tore mehr erzielt und führte damit die Tabelle an.
Alle gingen davon aus, dass nun die im Reglement ausgeschriebene Regelung zum Tragen kommt, nach der bei Punktgleichheit von drei Mannschaften die Tore der Tabelle nicht zählen und eine interne Tabelle dieser drei Teams erstellt. Somit hätte der RSG Ginsheim wegen der mehr erzielten Tore, wie im Vorjahr, gegen Ehrenberg das Finale bestritten. Doch der Wettkampfausschuss legte als Finalparrung Gärtringen gegen Ehrenberg fest. 
Nach einigen Diskussionen hat Karl-Heinz Müller im Namen der RSG Ginsheim Einspruch gegen diese Entscheidung eingelegt und damit die Hoffnung bei den vielen angereisten RSG-Fans aufrecht erhalten, dass die Ginsheimer doch noch um den Titel spielen könnten. Die Entscheidung des Kommissärskomitees fiel allerdings gegen Ginsheim.
Dies wurde damit begründet, dass die Vorrunde als Qualifikation für die Finalspiele zu werten sei, und damit „nach Punkten, Differenz und geschossenen Toren zu entscheiden“ sei. Da gegen diese Entscheidung lediglich Rechtsmittel im Rahmen einer Beschwerde beim Sportgericht eingelegt werden kann, mussten die Ginsheimer ins kleine Finale gegen den RVS Obernfeld. Trotz der Aufregung hatten Marco Rossmann und Roman Müller ihre Nerven wieder im Griff und sicherten sich mit einem knappen 4:3 (2:1) Sieg die Bronzemedaille und die WM-Qualifikation.
Mit zur WM fährt das Team des RVS Obernfeld als Ersatzmannschaft. „Vielleicht ist dieser dritte Platz ja ein gutes Omen für die WM, denn in den vergangenen Jahren hat es ein Deutscher Meister nicht geschafft als Weltmeister zurückzukehren“ so der Kommentar von RSG-Pressewart Karl-Heinz Müller. Das Finale gewann übrigens der SV Blau-Gelb Ehrenberg klar mit 4:0 Toren gegen Gärtringen und konnte damit seinen Titel aus dem Vorjahr verteidigen.

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