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Gegen jede Form des Antisemitismus Gedenkveranstaltung am Sonntag, 10. November, zur Reichspogromnacht

Gedenkveranstaltung am Sonntag, 10. November, zur Reichspogromnacht

Der Ortsbezirk Flörsheim Stadtmitte/Keramag-Falkenberg und der SPD Ortsverein Flörsheim laden gemeinsam mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische-Zusammenarbeit Main-Taunus (CJZ) am Sonntag, 10. November, zu einer Gedenkveranstaltung zu den Novemberpogromen von 1938 ein. Der Reichspogromnacht und ihren Folgen waren die Synagoge und die Jüdische Gemeinde Flörsheim zum Opfer gefallen.

Neben der traditionellen Mahnwache in der Synagogengasse, am Standort der ehemaligen Flörsheimer Synagoge, um 17 Uhr findet um 18 Uhr auch in diesem Jahr eine Gedenkveranstaltung in der Kulturscheune statt.

"In Zeiten eines auch in Deutschland weiter zunehmenden Antisemitismus sind diese Veranstaltungen notwendiger denn je", teilen Flörsheims Sozialdemokraten mit. Damit soll auch ein Zeichen zu den aktuellen Ereignissen gesetzt werden. „Der Kampf gegen jede Form von Antisemitismus ist auch heute, vor dem Hintergrund des brutalen Anschlags in Halle an Jom Kippur, dem heiligsten Jüdischen Feiertag, einer der wichtigsten Aufgaben aller Generationen in unserer Gesellschaft, nicht nur des Staates“, so Franz Kroonstuiver.

Die Veranstalter freuen sich sehr, dass im Rahmen der unter dem Titel "Jede Form des Antisemitismus ist ein Angriff auf die demokratische Gesellschaft" stehenden Gedenkveranstaltung der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft und Antisemitismusbeauftragte der Hessischen Landesregierung, Uwe Becker, sprechen wird.

„Lassen Sie uns auch vor dem Hintergrund der Ereignisse in Halle an Jom Kippur gemeinsam ein starkes Signal jeden Form des Antisemitismus senden“ , appelliert Franz Kroonstuiver, Vorsitzender des SPD-Ortsbezirks Flörsheim Stadtmitte/Keramag-Falkenberg und CJZ-Vorstandsmitglied.

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