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Leserbrief So denken aufgeschlossene Christen

So denken aufgeschlossene Christen

Sehr geehrter Herr Jung,

die meisten Katholiken in Flörsheim sind sehr, sehr traurig, weil Sie Flörsheim verlassen. Ich kann Sie verstehen. Sie haben die Nase gestrichen voll.

Zum einen die Gegner des Fastnachtsgottesdiens-tes! Die meisten waren doch noch nie im Gottes-dienst, geben aber Kommentare ab, die ganz übel sind. Es gab, zum Beispiel, eine Unterhaltung in einer Gaststätte kurz vor den tollen Tagen. Da wur-de gesagt: „Gott sei Dank hat der Pfarrer jetzt noch Hochheim dazubekommen, da hat er, was ein Glück, keine Zeit mehr, Fastnachtsvorträge zu ma-chen.“ Aber: wenn sie den Pfarrer sahen, schauten sie ihm freundlich lächelnd ins Gesicht. Wie Infam und dreist ist das denn?

Zum zweiten, der Zölibat! Bitte, ihr alten Männer in Rom, schafft das endlich ab! Dann gäbe es end-lich keinen Kindesmissbrauch mehr! Was soll schlecht daran sein, dass katholische Priester heira-ten? Sind die evangelischen Pfarrer deshalb schlecht? Und jetzt kommt mir nicht mit: Du sollst nur einem Herrn dienen.

Erstens, Jesus und einige seiner Jünger sollen auch verheiratet gewesen sein. Zweitens, das ist tiefstes Mittelalter, man denke mal an die damali-gen Fürsten. Außerdem gäbe es keinen Priester-mangel mehr.

So denken aufgeschlossene katholische Christen.

Herr Jung, ich wünsche Ihnen auf diesem Weg al-les erdenklich Gute. Sie finden den für Sie richti-gen Weg, da bin ich mir sicher. Viel Glück für Ihre Zukunft und Ihren weiteren Lebensweg.

Rosemarie Krummeck, Raunheim

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