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Wenn die Sängerstulle Auferstehung feiert

„Bunte Herbstpalette“ des GV Einigkeit Gustavsburg vor dem Haus der Vereine

Chorleiter Sebastian Laverny (r.) dirigierte die Sängerinnen und Sänger des GV Einigkeit bei ihren Beiträgen, Vorsitzender Edgar Kownatzki trug dabei auch seine eigenen Liedtexte vor.
(Foto: Engert)

GUSTAVSBURG (me) – Bei strahlendem Wetter feierte der Gesangsverein Einigkeit am Samstag, 13. Oktober, sein Herbstfest unter dem Namen „Bunte Herbstpalette“ am Haus der Vereine. Man hatte ein großes Zelt – eine Leihgabe des Gartenvereines – aufgestellt und es liebevoll herbstlich dekoriert. Die Mitglieder feiern, wenn es möglich ist, auch das Herbstfest lieber am Haus der Vereine. 

Mitglieder und Freunde des Vereines verlebten ein paar schöne Stunden, es gab Fleischwurst, getrocknete Mettwürste und die berühmt-berüchtigte „Sängerstulle“ – Roggenbrot mit Schmalz, Handkäs, Kümmel und Schnittlauch – wurde wieder hervorgeholt. Die Stulle verkaufte der Verein früher beim Burgfest an seinem Stand und war der Renner, wie Edgar Kownatzki verriet. Der bekannte Alleinunterhalter Hartmut Seiz sorgte den ganzen Nachmittag für gute Stimmung. Bürgermeister Thies Puttnins-von Trotha war entschuldigt und in seiner Vertretung der Erste Stadtrat Albrecht Marufke gekommen.

Etwas Besonderes war die Verlosung des Gemüses. Es war alles dabei von Blumenkohl über Weiß- und Rotkraut, Wirsing, Kohlrabi, Karotten, Kartoffeln, Sellerie, Chinakohl bis hin zu Zwiebeln.

Patrick Hörner – er ist Solist am Mainzer Theater – war dieses Mal nur Gast, während Ann Kristin Handel den gemischten Chor unterstützte, der ein Herbst-Potpourri sang. Auch der Männerchor trat auf und der Erste Vorsitzende sang am Ende des Auftritts sein Lied „Wo der Main in den Rhein fließt“, ein Lied auf Gustavsburg – und das ganze Zelt sang mit. Später traten dann noch die „Dippegucker“ mit Liedern Kownatzkis auf, der diese dabei gesanglich unterstützte. 

Die Gäste wurden wie immer bestens gesanglich unterhalten. Das geht allerdings nur mit einem so hervorragenden Chorleiter wie Sebastian Laverny, der für den Chor ein echter Glücksfall ist, wie der erste Vorsitzende Edgar Kownatzki immer wieder betont. Laverny dirigiert das Orchester und den Chor am Mainzer Theater. Leider verlässt dieser den Chor Ende 2019, da er weiter weggezogen ist. Der Verein ist deshalb auf der Suche nach einem neuen Chorleiter, was sich als schwierig gestaltet. 

„Die Mitgliederzahl des Vereins ist gleich geblieben. Der Verein ist jedoch ständig auf der Suche nach jungen Talenten, aber auch Ältere sind willkommen“, sagte der 1. Vorsitzende.

Alle waren am Ende mit dem Verlauf der Veranstaltung zufrieden und der Erste Vorsitzende dankte einmal mehr seinen vielen Helfern für den reibungslosen Ablauf. 

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